|
Die Fa. Walter Pfeuffer kann heute bereits auf eine mehr als 135jährige Geschichte als Familienbetrieb im metallbearbeitenden Gewerbe zurückblicken.
Bereits im Jahre 1850 wurde vom Urgroßvater des heutigen Betriebsinhabers eine Huf- und Wagenschmiede betrieben.
1890 wurde das Geschäft an dessen Sohn Bruno weitergegeben. Um die Zugtiere der Landwirte fachgerecht versorgen zu können, legte dieser 1892 an der Hufbeschlagschule in Würzburg die Prüfung als Hufbeschlagschmied ab.
Philipp, der Vater des jetzigen Inhabers, wurde 1915 nach entsprechender Ausbildung im Hufbeschlag ander Militärschmiede in München zum Fahnenschmied ernannt. Mit diesem Rüstzeug ausgestattet, konnte er 1925 die Schmiede von seinem Vater übernehmen.
Walter, der heutige Inhaber, legte 1955 die Prüfung als Handwerksmeister ab. Nach Übernahme des Betriebes 1958 vom Vater standen grundlegende Umstrukturierungen an. Die bisherigen Tätigkeiten der Hufbeschlag- und Wagenschmiede traten durch die Technisierung in der Landwirtschaft immer mehr in den Hintergrund. Nach dem Bau einer neuen großen Werkstatt an der oberen Dorfstraße 1966 mit moderner Einrichtung konnten Schlepper und andere Landmaschinen repariert werden. Außerdem wurden durch Arbeiten in den Bereichen Sanitärinstallation, Spenglerei und Bauschlosserei vorhandene Kapazitäten genutzt und dem Trend der Zeit Rechnung getragen. Durch laufende Ausbildung von Lehrlingen konnten gute Fachkräfte herangezogen werden, welche allen Anforderungen gerecht werden.
Der jüngste Spross, Sohn Elmar, welcher im Betrieb mitarbeitet, besitzt ebenfalls den Meistertitel im Schlosserhandwerk. Zur Zeit steht er in der Ausbildung zum Meister im Wasser- und Gasinstallateurgewerbe.
Wie zu sehen, haben sich die Tätigkeiten im Bereich der Dienstleistungen seit Gründung des Betriebes grundlegend gewandelt. Doch auch heute noch sind Handwerksbetriebe durch kundennahen und guten Service für eine Dorfgemeinschaft eine Bereicherung.
|